„Rechtsextremismus ist Krebsgeschwür unserer Demokratie“: SPD unterstützt #wirsindmehr in Wiesloch

Bundespolitik

Die SPD bei der Demo in Wiesloch

„Schön, dass auch die SPD Rhein-Neckar mit so vielen Mitgliedern vertreten ist“, freute sich der Wieslocher Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci. Unter den geschätzt 800 Besuchern bei der Kundgebung auf dem Wieslocher Adenauerplatz waren neben aktiven Jusos auch zahlreichen Genossen und fast alle Vorstandsmitglieder der SPD Rhein-Neckar.

Nachdem kürzlich in der Wieslocher Fußgängerzone ausländerfeindliche Parolen gerufen wurden und friedliche Gäste eines Eiscafes angegriffen wurden, war der Schock darüber der Wieslocher Bevölkerung anzumerken. „Es geht längst nicht mehr darum, dass Ausschreitungen nur in Ostdeutschland passieren oder extreme AfD-Vertreter sich nicht an Regeln halten wollen Zunehmend fressen sich menschenfeindliche Gedanken wie ein Krebsgeschwür ins öffentliche Bewusstsein. Und dieser Krebs zerfrisst unsere Demokratie“, erklärte der SPD-Kreisvorsitzende Thomas Funk die Motivation der SPD Rhein-Neckar, friedlich und entschlossen für ein gutes Miteinander zu demonstrieren.

„Natürlich sind nicht alle Menschenfeinde Nazis, aber alle Nazis sind Menschenfeinde“, stellte die Juso-Kreisvorsitzende Elisabeth Krämer klar. „Dabei nehmen wir die Sorgen der Bevölkerung ernst. Wir hören zu und reden mit allen, die bereit sind, mit uns zu reden. Aber ein paar Mindestanforderungen fürs Zusammenleben müssen eben alle einhalten“, formulierte die stellv. Kreisvorsitzende Marissa Dietrich. „Ein starker Staat mit verbindlichen Regeln für alle bildet den Rahmen, innerhalb dessen man immer noch große Freiheit hat, sich für die eine oder andere Sichtweise zu entscheiden. Das macht Demokratie aus“, ergänzte ihre Kollegin, Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, ebenfalls stellv. Kreisvorsitzende.

Eigentlich hielt man es anfangs für bedauerlich, dem Eindruck entgegenwirken zu müssen, dass einige wenige „gewaltbereite Abgehängte“ das gesellschaftliche Bild Wieslochs bestimmen könnten. Doch das Bekenntnis für ein friedlichen Miteinander war beeindruckend. Eine fröhliche Party mit nachdenklichen und leidenschaftlichen Statements, aber vor allem auch mit einer großen Portion guter Laune.

„Dass Kirchen und Vereine, Parteien und Gewerkschaften, Bevölkerung und Oberbürgermeister, Kulturschaffende und Gäste alle gleichermaßen dazu aufrufen, für ein gutes Miteinander einzutreten, lässt einen Hoffnung haben, dass Wiesloch eben doch die schöne Stadt mit den tollen Menschen ist, als die man sie wahrnimmt“, fasste Anke Schroth den Abend zusammen. „Dass sich jetzt vielleicht ein Verein gründet, der zum Ziel hat, das vielfältige Miteinander zu fördern, ist ein schönes Ergebnis einer scheußlichen Begebenheit.“

Im SPD-Kreisvorstand beriet man deshalb auch darüber, wie man noch mehr Menschen zum Mitmachen bewegen kann und dass es dazu auch zunehmend Angebote im Netz braucht. „Es kann ja nicht sein, dass man das Netz und die sogenannten 'sozialen' Netzwerke den Gegner der Demokratie und unseres Landes überlässt“, beschrieb der Internet-Beauftragte Christian Soeder einen Teil der Vorstandsarbeit. „Es ergeht also herzliche Einladung an alle, sich auf www.spd-rn.de über die Arbeit der SPD Rhein-Neckar zu informieren und gerne auch Rückmeldung an uns zu geben, was im Argen liegt in der Kommune, im Land, im Bund, in der Welt und in der Parteienlandschaft!“

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

 

SPD Waldhilsbach auf Facebook

/SPDWaldhilsbach

 

 

News-Ticker

09.12.2018 19:38 Europa ist die Antwort
Die kommenden Jahre werden entscheidend dafür sein, ob wir die großen Aufgaben der Zeit gemeinsam anpacken – und bewältigen. Ob wir der europäischen Idee neuen Schub geben. Oder ob der Weg zurück führt in nationalstaatliches Klein-Klein – und wir die Weltpolitik der anderen nur an der Seitenlinie kommentieren und erdulden. Um nichts weniger geht es

07.12.2018 21:15 Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde
Mit der Einigung der europäischen Arbeitsminister auf eine Europäische Arbeitsbehörde ist ein Schritt hin zu einem sozialeren Europa getan. Die Europäische Kommission hatte diesen Vorschlag unterbreitet, nun muss noch das Europäische Parlament zustimmen. „Vor einem Jahr haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, mehr zu tun für soziale Rechte, wie den Zugang zu Sozialschutz,

05.12.2018 22:19 Harald Christ – Die CDU meldet sich von ihrer Wirtschaftskompetenz ab
Zum Antrag „Wirtschaft für die Menschen – Soziale Marktwirtschaft im 21. Jahrhundert“ der CDU auf ihrem Bundesparteitag am 7./8. Dezember 2018 erklärt der Mittelstandsbeauftragte beim SPD Parteivortand Harald Christ: Wo bleibt das Neue? Der Inhalt des Antrags ist ziemlich dünn und hinlänglich bekannt. Eine in die Zukunft gerichtete Perspektive für den Wirtschaftsstandort Deutschland und seine Herausforderungen

03.12.2018 16:54 Wir lassen die Kommunen beim Diesel nicht allein
Anlässlich des bevorstehenden Dieselgipfels im Kanzleramt betont Sören Bartol: Der Bundestag hat bereits in der letzten Woche die Aufstockung der Mittel für das Sofortprogramm ‚Saubere Luft‘ beschlossen. „Unser Ziel ist es, saubere Luft in den Städten zu erreichen und Fahrverbote zu verhindern. Wir lassen die Kommunen dabei nicht allein. Der Bundestag hat bereits in der letzten Woche

02.12.2018 17:05 Blockchain und FinTechs: Innovationen fördern und Verbraucherschutz stärken
Viele junge Unternehmen bauen bei ihren Geschäftsmodellen mittlerweile auf die Blockchaintechnologie. Die SPD-Bundestagsfraktion hat Chancen und Risiken der Blockchain heute in einem Fachgespräch mit Jörg Kukies, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Jakob von Weizsäcker, Mitglied des Europäischen Parlaments, und Friederike Ernst, Generalsekretärin des Blockchain Bundesverband e.V. und anderen diskutiert. Wir setzen uns für eine zukünftige

Ein Service von info.websozis.de

 

Counter

Besucher:1264128
Heute:12
Online:1