Sozialdemokrat mit Ecken und Kanten: SPD und Gemeinde erwiesen Fritz Pipo die letzte Ehre

Pressemitteilungen

Sinsheim. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung nahmen viele sozialdemokratische Weggefährten und die örtliche Politik Abschied von Fritz Pipo. Der letzte Bargener Bürgermeister und langjährige SPD-Funktionär war mit 91 Jahren verstorben.

Bürgermeister Wolfgang Jürriens würdigte bei der Trauerfeier Pipos Wirken für die Gemeinde. In den 20 Jahren als Bargener Rathauschef sei mit Schule, Turnhalle, Hallenbad, Kindergarten, Gewerbeansiedlung und Neubaugebieten wahrhaft Herausragendes geleistet worden. Erst die Eingemeindung nach Helmstadt beendete seine Amtszeit, nicht aber seinen Tatendrang. Noch in den 90er Jahren wirkte Pipo als Aufbauhelfer in sächsischen Kommunalverwaltungen.

Seine Leistungen für die Sozialdemokratie würdigten der langjährige Bundestagsabgeordnete Gert Weisskirchen sowie der Kreisvorsitzende Thomas Funk. Geboren als die Weimarer Republik auferstand und geprägt von der Nazibarbarei und den Schrecken des Weltkrieges kam der Verstorbene schon früh zur Sozialdemokratie. „Suchet den Frieden und jaget ihm nach“ beschrieb Weisskirchen Pipos Handlungsmaxime.

Neben seiner Leidenschaft für die praktische Politik gründete er 1946 die erste „Dorforganisation“ der SPD im Landkreis Sinsheim, der er ein Vierteljahrhundert vorstand.

Ähnlich „revolutionär“ war seine Wahl zum Bargener Bürgermeister 1954, war er doch weit und breit der erste SPD-Mann in dieser Position. Im früheren Landkreis Sinsheim engagierte sich Pipo im Kreistag und führte zwölf Jahre den SPD-Kreisverband. Mehrfach kandidierte er für den Landtag, was allerdings aufgrund des damals konservativen Wahlkreiszuschnitts ohne Erfolg blieb.

SPD-Kreisvorsitzender Funk erinnerte daran, dass viele Ortsvereinsgründungen der SPD unmittelbar auf Pipos Initiative und Pionierarbeit zurückzuführen seien. Er beschireb den Verstorbenen als aufrechten Charakter, kantig und zupackend, dem unbedingte Verlässlichkeit und eine raue Herzlichkeit zu eigen waren. Fritz Pipo habe sichtbare Zeichen gesetzt, ob als Bürgermeister oder Sozialdemokrat. „Die Geschichte der SPD Rhein-Neckar ist untrennbar mit seinem Namen verbunden“, so Funk.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

 

SPD Waldhilsbach auf Facebook

/SPDWaldhilsbach

 

 

News-Ticker

22.01.2021 09:49 Heil nimmt Arbeitgeber in die Pflicht
Mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzt Arbeitsminister Hubertus Heil auf mehr Homeoffice und mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Arbeitgeber müssen Homeoffice überall dort möglich machen, wo es die Tätigkeiten zulassen. Dadurch sollen Kontakte am Arbeitsort, aber auch auf dem Weg zur Arbeit reduziert werden. weiterlesen auf

22.01.2021 09:05 Achim Post zu Grenzschließungen
Jetzt braucht es europäisches Teamplay Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben. „Anstatt unseren europäischen Partnern mit Grenzkontrollen zu drohen, muss Kanzlerin Merkel beim Gipfel heute mit aller Kraft für mehr europäische Koordinierung in der Pandemiebekämpfung werben.

20.01.2021 18:57 SPD fordert Freispruch für Gönül Örs
Beim morgigen Prozess in der Türkei wird erneut über den Fall der Kölnerin Gönül Örs verhandelt. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert die Freilassung der politischen Gefangenen. „Die Kölnerin Gönül Örs muss morgen freigesprochen werden. Fast zwei Jahre steckt sie nun in der Türkei fest. Sie wurde im Mai 2019 festgenommen, als sie ihrer inhaftierten Mutter Hozan Canê

20.01.2021 18:55 Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig
Die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber weiterhin groß. „Die Verlängerung der Maßnahmen ist richtig und wichtig. Denn die Lage ist weiterhin ernst. Die Zahlen fallen zwar leicht, wegen der Mutation bleibt die Gefahr einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus aber

12.01.2021 07:59 Katja Mast zur SGB II-Reform / Spiegel-Interview Hubertus Heil
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. „Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zieht die richtigen Konsequenzen aus den Erfahrungen mit der Corona-Pandemie: Mehr Sicherheit und neues Vertrauen beim Arbeitslosengeld II. Die letzten Monate haben gezeigt: Auf den Sozialstaat ist Verlass, aber er muss

Ein Service von info.websozis.de

 

Counter

Besucher:1448335
Heute:2
Online:1