Wahlkreis 40: Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein geht mit breiter Unterstützung in den Wahlkampf

Partei

Die Landtagsabgeordnete Rosa Grünstein geht mit einer breiten Unterstützung in den Wahlkampf für die Landtagswahl am 27. März kommenden Jahres. Bei der Nominierungskonferenz für den Wahlkreis 40, der die Gemeinden Altlußheim, Brühl, Eppelheim, Hockenheim, Ketsch, Neulußheim, Oftersheim, Plankstadt, Reilingen und Schwetzingen umfasst, wurde die 61-jährige Altlußheimerin am Samstagmittag im Haus der Feuerwehr von 57 der 63 anwesenden und stimmberechtigten Delegierten mit 93,4 Prozent des Votums zur Landtagskandidatin bestimmt.

Gastredner vor der Kandidatenkür war der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Claus Schmiedel. Der Kreisvorsitzende Thomas Funk hatte nach der Eröffnung durch Versammlungsleiter Jan Kritzer die Vertreter aller Ortsvereine im Wahlkreis begrüßt, bevor Schmiedel das Wort ergriff.

Der Gast aus dem Schwäbischen hatte sich den Termin in der Kurpfalz zur Nominierung von Rosa Grünstein nur allzu gerne geblockt, „brauchen wir doch Kandidatinnen wie sie, die mit der Heimat verbunden das Schicksal jedes einzelnen wichtig nehmen“.

Zuvor ging Schmiedel mit der schwarz-gelben Koalition in Berlin hart ins Gericht. Die Bundesregierung betreibe eine „kalte und herzlose Familienpolitik“. Die baden-württembergische SPD werde daher für eine zukunftsfähige Politik im Land werben und „eine bessere Alternative anbieten: Für eine Regierung, die von Sozialdemokraten angeführt wird.“

Die „intensive Wahlkreisarbeit“ werde auch weiterhin ein Schwerpunkt ihrer Arbeit bleiben, versprach Rosa Grünstein in ihrer Nominierungsrede. Die mangelhafte Umsetzung der Stuttgarter Bildungspolitik, die Finanzpolitik von Land und Bund mit der „unerträglichen Situation für die Kommunen“, unsoziale Einsparungen bei den Schwächsten der Gesellschaft und das Festhalten an der Atomkraft waren nur einige der Kritikpunkte, mit denen sich die Abgeordnete, die auch Mitglied des Petitionsausschusses ist und im Umweltausschuss arbeitet, befasste.

Jedes Jahr Laufzeitverlängerung bei den Atomkraftwerken bedeute gleichzeitig die „Verhinderung von Innovationen von alternativen Energien“, so Grünstein weiter. Gerade Baden-Württemberg mit seinen innovativen Firmen könne im Bereich der erneuerbaren Energien aber eine Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen schaffen „und damit unsere Wirtschaft entscheidend stützen“. Die Politik müsse „kleine und mittlere Betriebe, die die Mehrzahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern“, durch gezielte Kredite und Unterstützung fördern.

Der besondere Dank für die letzten zehn Jahre als Landtagsabgeordnete galt ihrem „Lehrmeister“ Karl Peter Wettstein. Der ehemalige Landtagsabgeordnete aus Plankstadt hatte Grünstein 1996 als Zweitkandidatin in den Wahlkampf geholt.

Für die Ersatzkandidatur für die Landtagswahl 2011 nominierten die Delegierten dieses Mal ebenfalls erneut eine Frau. Die vorbereitende Konferenz der Ortsvereinsvorsitzenden hatte im Februar bereits Renate Schmidt empfohlen. Jetzt erhielt die 52-jährige verheiratete Heilpädagogin und Mutter eines erwachsenen Sohnes aus Eppelheim 57 von 60 gültigen Stimmen und das Vertrauen von 95 Prozent der Delegiertenversammlung.

„Handeln ist meine Devise“, versprach die stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende und Kreis- und Gemeinderätin, gemeinsam mit Rosa Grünstein „im Tandem“ für den Wahlkreis Schwetzingen zu kämpfen: „Zwei Frauen könnten es schaffen, Gerhard Stratthaus in den Ruhestand zu schicken.“

„Gemeinsam werden wir dieser Landesregierung die rote Karte zeigen und sie am 27. März 2011 vom Platz stellen“, gab es für die beiden kämpferischen SPD-Frauen abschließend noch viele Gratulationen und Blumen.

Landtagskandidatin Rosa Grünstein erhielt aus den Händen der Schwetzinger Jusos „als neu gewählter Käpt’n “ einen roten Fußball, der SPD-Kreisverband Rhein-Neckar überreichte der Genossin einen großen Luftballon als „rotes Herz der Kurpfalz“.

 

Homepage SPD Rhein-Neckar

 

SPD Waldhilsbach auf Facebook

/SPDWaldhilsbach

 

 

News-Ticker

07.07.2020 10:33 Digitale Ausstattungsoffensive – 500 Millionen für mehr Bildungsgerechtigkeit
Gute Nachrichten für Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht auf Laptops zugreifen können. Auf Initiative der SPD stellt der Bund den Ländern ab sofort 500 Millionen Euro bereit, damit diese Laptops oder Tablets an Kinder und Jugendliche ausleihen. „Eine tolle Zukunftsinvestition, damit auch wirklich alle Kinder und Jugendliche gleichberechtigt lernen können“, sagt SPD-Chefin Saskia Esken.

07.07.2020 10:14 Rix/Ortleb zu Gleichstellungsstiftung
Gleichstellungsstiftung des Bundes kommt Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion haben sich die Koalitionsfraktionen auf die Einrichtung einer Stiftung zur Förderung der Gleichstellung verständigt und damit den Weg für eine nachhaltige Gleichstellung in allen Lebensbereichen geebnet. „Gleichstellung in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft ist eine der zentralen Gerechtigkeitsfragen unserer Zeit. Mit der Einrichtung der Gleichstellungsstiftung nehmen wir die

04.07.2020 10:29 Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten
Der Deutsche Bundestag hat heute das Kohleausstiegsgesetz und Strukturstärkungsgesetz beschlossen und stellt damit die Weichen für eine sozialverträgliche und klimaneutrale Wirtschafts- und Energiepolitik. „Zum ersten Mal hat eine Bundesregierung einen klaren Pfad für einen ökonomisch- und sozialverträglichen und rechtssicheren Kohleausstieg vorgelegt. Energiewende wird jetzt sehr konkret. Das ist weit mehr als das, was vor drei

02.07.2020 16:35 Die Grundrente kommt! Respekt!
Frauen und Männer, die nur wenig Rente haben trotz eines langen Arbeitslebens, werden künftig spürbar mehr in der Tasche haben. Die Grundrente kommt! Wer 33 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, hat künftig Anspruch auf die Grundrente, wenn ansonsten die Rente zu niedrig wäre. Auch Jahre, in denen die eigenen Kinder erzogen oder Angehörige

29.06.2020 16:36 Kinderbonus ist beschlossene Sache
Der Deutsche Bundestag hat heute den Kinderbonus zusammen mit weiteren Teilen des Konjunkturpaktes beschlossen. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrats werden im September 200 Euro und im Oktober 100 Euro automatisch zum Kindergeld ausgezahlt. In Kombination mit weiteren Maßnahmen wie zum Beispiel der Senkung der Mehrwertsteuer und dem erhöhten Entlastungsbetrag für Alleinerziehende werden Familien spürbar mehr

Ein Service von info.websozis.de

 

Counter

Besucher:1395208
Heute:13
Online:2